Beiträge von dream

    Das Relegations-Rückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC hat der ARD am Dienstag erneut die höchsten Einschaltquoten des Fernsehabends verschafft. Fast 9 Millionen Fans verfolgten die Partie. Dagegen war die TV-Konkurrenz chancenlos.


    Insgesamt fieberten 8,64 Millionen Fans während der Fußball-Partie mit, wovon 2,99 Millionen aus der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen stammten. Für die ARD bedeutete das Marktanteile von 28,5 und 24,8 Prozent. Bereits die vor der Live-Übetragung ausgestrahlte "Sportschau" lockte um 20.19 Uhr 8,37 Millionen Zuschauer ab drei Jahre vor die Bildschirme. Mit 3,04 Millionen jungen Konsumenten und einer Sehbeteiligung von 29,4 Prozent schaffte es die Vorberichterstattung sogar auf Platz eins bei den Umworbenen.


    Vom Fußballfieber profitierten auch die Tagesthemen, welche in der Halbzeit 7,19 Millionen Menschen verfolgten (MA: 22,5 Prozent). Von den Jüngeren waren 2,35 Millionen dabei (MA: 18,6 Prozent).


    Erfolgreichster Gegenspieler des runden Leders waren die Ermittler der US-Crime-Serie "CSI: Miami". Für den ausstrahlenden Sender RTL entschieden sich um 20.15 Uhr 3,73 Millionen Fernsehfreunde und verschafften dem Kölner Kanal so einen Quotenwert von 12,1 Prozent. Im werberelevanten Markt reichte es dank 1,82 Millionen Zuschauern für 15,7 Prozent. Anschließend blieben bei "The Glades" 3,31 Millionen Zuschauer insgesamt und 1,64 Millionen unter 50-Jährige hängen. RTL erreichte damit Werte von 10,7 und 13,1 Prozent.


    Das ZDF begeisterte mit "Lüg weiter, Liebling" insgesamt 3,10 Millionen TV-Jünger (MA: 9,9 Prozent) und verzeichnete im Anschluss beim "heute journal" noch 2,85 Millionen Interessierte (MA: 9,5 Prozent. Sat.1 blieb mit "Claudia - Das Mädchen von Klasse 1" mit lediglich 2,44 Millionen Zuschauer bei einem Marktwert von 8,0 Prozent stecken. Von den Jüngeren schauten nur 1,10 Millionen zu (MA: 9,1).


    Q: DF

    Entgegen der Spekulationen vom Montag über eine Übernahme von Tele Columbus durch den Kabel-Riesen Kabel Deutschland, sorgte das Statement eines Pressesprechers des Bundeskartellamts für Ernüchterung. Der Deal scheint sich also noch nicht, wie zunächst angenommen, in einem fortgeschrittenen Stadium zu befinden.


    "Eine Anmeldung der Übernahme von Tele Columbus durch KDG oder irgendein anderes Unternehmen liegt uns bislang noch nicht vor", äußerte Kay Weidner vom Bundeskartellamt. Somit ist das Tauziehen um den Kabelnetzbetreiber scheinbar noch lange nicht beendet.


    Ohne Frage wird die Erlaubnis einer Fusion seitens Bundeskartellamts keine einfache Aufgabe, da sich erst Ende letzten Jahres mit der Kabel-BW-Übernahme durch Unitymedia zwei große Kabelnetzbetreiber zusammengetan haben. Darüber hinaus wird sich Kabel Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit im Falle einer Fusion aufgrund seiner marktführenden Position im deutschen Kabelmarkt mit einigen Auflagen anfreunden müssen. Denkbar wäre eine Abschaffung der Grundverschlüsselung der privaten Free-TV-Sender. Spätestens seit der Auflage für Unitymedia ab 2013 keine Kanäle mehr grundverschlüsselt anzubieten, gilt dies als Option bei weiteren Kabelfusionen.


    Kabel-Deutschland-Chef Adrian von Hammerstein hatte zuletzt Mutmaßungen über eine Übernahme von Tele Columbus nicht bestätigen wollen, aber ein grundsätzliches Interesse an Zukäufen eingeräumt. "Natürlich sind wir an Konsolidierungen in unserem Netzgebiet interessiert. Für mögliche Akquisitionen würden wir auch über den finanziellen Spielraum verfügen", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" noch Ende März.


    Insbesondere in Ostdeutschland ist Tele Columbus aktiv, das dort sowie in einigen westdeutschen Schwerpunktregionen in der sogenannten Netzebene Vier, also bei direkten Hausanschlüssen, aktiv ist. Tele Columbus versorgt rund 2,1 Millionen Haushalte mit Kabel-TV, Internet und Telefonie.


    Q: DF

    Ende April kündigte der bundesweite Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland eine umfassende Neuordnung der Senderbelegung seiner digitalen TV-Angebote an. Die am 10. Mai im Allgäu vorgenommenen Umstellungen sorgten allerdings bei zahlreichen Kunden für Fernsehrauschen.


    Wie der örtliche Radiosender RSA Radio - Der Allgäusender am Mittwoch auf seiner Internetseite berichtete, haben viele Kunden des Kabelnetzbetreibers seit der Optimierung der Senderbelegung Probleme, ihre Programme nach dem zuvor notwendigen Sendersuchlauf zu finden und würden sich daher zu Hunderten an die örtlichen Elektronikmärkte wenden. Von bis zu 250 Anrufen täglich schreibt der Allgäuer Radiosender


    Eigentlich sollten die Kabel-Deutschland-Kunden von der Umstellung so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Daher nahm der Kabelnetzbetreiber die notwendigen Arbeiten während der Nachtstunden vor. Mit einem anschließenden Sendersuchlauf, der entweder automatisch erfolgt oder manuell gestartet werden muss, sollten die Abonennten wieder wie gewohnt ihre TV-Programme sehen können.

    Im Allgäu scheint dies nicht der Fall gewesen zu sein. Der neue Suchlauf überfordere viele Kunden, er sei nicht so einfach, wie von dem Anbieter beschrieben, wurde Fachhändler Stefan Hundeegger zitiert.

    Die notwendige Umstellung betrifft das gesamte Bundesgebiet und soll schrittweise bis Weihnachten 2012 erfolgen. In den kommenden Monaten und Jahren wolle man die technische Umstellung zudem zum Anlass nehmen, das Portfolio an hochauflösenden Programmangeboten weiter ausbauen, kündigte Kabel Deutschland an. Die Optimierung der Senderbelegung sei dahingehend ein wichtiger Schritt, um die für die Erweiterung benötigten Kapazitäten zu schaffen. Während der Fußball-Europameisterschaft und der Olympischen Spiele in London verzichtet Kabel Deutschland vorübergehend auf die Optimierungsarbeiten, um Kunden ein unterbrechungsfreies Verfolgen der Sportereignisse zu gewährleisten.


    Q: DF