Beiträge von dream

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    Die Deutsche Telekom und die Mediengruppe RTL haben am Donnerstag (5. September) offiziell ihre Einigung bekannt gegeben. Demnach sollen künftig alle HD-Sender von RTL über Entertain verbreitet werden. Dies schließt auch die Pay-TV-Sender Crime, Passion und Living ein.


    Wie bereits vorab bekannt geworden war, haben sich die Deutsche Telekom und RTL auf die umfassende Einspeisung der RTL-HD-Programme auf der IPTV-Plattform Entertain geeinigt. Ab sofort sollen laut RTL die hochauflösenden Versionen der Free-TV-Sender RTL, Vox, RTL2, Super RTL und RTL Nitro im HD-Start-Paket verfügbar sein. Zum 1. Oktober soll zudem N-TV HD folgen.



    Zusätzlich zu den Free-TV-Sendern werden auch die RTL-Pay-TV-Kanäle RTL Crime, RTL Passion und RTL Living in HD bei Entertain eingespeist. Diese stehen in Verbindung mit der neuen HD-Option in den Pakten Big TV, Film und Lifestyle bereit. RTL erhöht mit der Verbreitung seiner HD-Sender über die stark wachsende Plattform Entertain deren Reichweite noch einmal deutlich. Wie bereist vorab bekannt wurde, sollen die Sender jedoch leider mit Restriktionen wie Vor- und Zurückspulsperre und der Untersagung von Timeshift daherkommen.

    Michael Hagspihl, Geschäftsführer für Marketing bei der Telekom, freute sich über die erweiterung des HD-Angebots über Entertain: "Durch die Aufschaltung der Sender der Mediengruppe RTL Deutschland in High Definition lösen wir unser Versprechen ein, unseren Kunden das umfangreichste und attraktivste Angebot an hochauflösendem Fernsehen zu bieten." Bemerkenswert ist, dass die Telekom dank des RTL-Deals nun zum größten Pay-TV-Anbieter in Deutschland aufsteigt.



    Q: DF

    Passend zu den neuesten TV-Modellen hat Sony auf der IFA auch seine neuen Spitzen-Soundbars HT-ST3 und HT-ST7 vorgestellt. Diese punkten mit Bluetooth-Anbindung und einer voluminösen Klangwiedergabe.


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    Die HT-ST3 ist laut Sony die flachste Bluetooth-Soundbar auf dem Markt.



    Neben Fernsehern mit Full-HD- und Ultra-HD-Auflösung präsentiert Sony auf der IFA 2013 auch die passenden Soundbars für den passenden Klang im Heimkino. Neu vorgestellt wurden dabei am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz die Modelle HT-ST7und HT-ST7. Bei Ersterer handelt es sich laut Hersteller mit einer Höhe von gerade einmal vier Zentimetern um die derzeit flachste Soundbar mit Bluetooth. Die HT-ST7 soll hingegen mit Flexibilität punkten. Das Modell kommt mit einem leistungsstarken Subwoofer daher, der nach eigenem Bedürfnis im Raum platziert werden kann.

    Die HT-ST3 besticht durch einen intensiven Mehrkanal-Surround-Sound. Im Inneren arbeitet ein diskret aufgebauter 4.1-Kanal S-Master-Digitalverstärker für ein möglichst voluminöses Sounderlebnis. Ebenfalls dazu bei tragen elf Lautsprecher, die sich in der Soundbar befinden. Sony setzt dabei auf die sogenannte S-Force-Pro-Front-Surround-Technologie, um den Klang möglichst raumfüllend auf den TV-Zuschauer wirken zu lassen. Die HT-ST3 kommt mit einem separaten Subwoofer daher. Dieser kann nach Wunsch vertikal positioniert oder horizontal auf ein Regal gestellt werden.



    Bei der HT-ST7 handelt es sich um das neue Soundbar-Flaggschiff von Sony. Laut Hersteller wurde diese in Zusammenarbeit mit den Filmexperten von Sony Pictures Soundworks entwickelt. Das Ziel: Auf möglichst geringem Platz soll die Soundbar bestmögliche Sprachverständlichkeit, außergewöhnliche musikalische Präsenz und druckvolle Bässe ermöglichen. Die HT-ST7 verfügt über 7.1 Kanäle, die von einem S-Master-Digitalverstärker angesteuert werden. Die Wiedergabe von Dialogen soll durch die von Sony entwickelten Magnetic-Fluid-Lautsprecher besonders klar und detailreich sein. Dank der S-Force-Pro-Front-Surround-Technologie bietet die HT-ST7 laut Sony zudem einen weitaus größeren Klangbereich als die meisten anderen Soundbars, sodass auch Fernsehzuschauer, die nicht optimal sitzen, in vollem Maße vom Sounderlebnis profitieren können.

    Beide Soundbars verfügen über einen neuen virtuellen Fußball-Modus, der sich, wie der Name schon sagt, besonders für Fußball-Übertragungen eignen soll. Die Soundkulisse der Stadien soll dabei möglichst realitätsnah in das heimische Wohnzimmer übertragen werden. Um dies zu gewährleisten, greifen die Soundbars auf Daten aus Akustikmessungen in echten Fußballstadien zurück.

    Ein nützliches Feature ist der Voice-Modus. Dieser optimiert die Stimmen im TV, sollten diese einmal schlecht zu verstehen sein. Viel Wert legt Sony nach eigenem Bekunden auch auf die Kommunikation der Sounbars mit Smartphone oder Tablet. So kann Musik via Bluetooth direkt von den mobilen Geräten übertragen werden.

    Die Sony HT-ST3 soll ab Oktober verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 699 Euro. Die HT-ST7 ist bereits ab September erhältlich und soll mit einer unverbindliche Preisempfehlung von 1199 Euro in den Handel kommen.


    Q: DF

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    Besondere Aktion für TV-Käufer. Wer sich bis zum 30. September für ein Smart-TV-Gerät der Marke Philips entscheidet, kann ein Jahresabo für Sky Welt kostenlos dazu bekommen. DIGITAL FERNSEHEN verrät, welche Geräte an der Aktion beteiligt sind.


    Der Pay-TV-Anbieter Sky und der TV-Hersteller TP Vision haben sich für den September eine besondere Kooperation ausgedacht. Beim Kauf eines aktuellen Smart TVs der Marke Philips bekommt der Käufer kostenlos ein Jahresabo des Sky-Welt-Pakets hinzu. Hinzu kommen drei Premium-Pakete inklusive Bundesliga, alle HD-Sender und Sky Go für bis zu drei Monate gratis.

    An der Aktion beteiligt sind zahlreiche TV-Modelle von Philips. Neben dem Designline gilt das Angebot auch für die 9008er Serie, die 9007er Serie, die Evelation 8708er Serie, die 8008er Serie sowie die 7008er und die 7108er Serie. Über die genauen Teilnahmebedingungen für die Sonderaktion informiert TP Vision auf dieser Internetseite. Die Aktion gilt nur für Geräte, die vom 31. August 2013 bis zum 30. September 2013 erworben wurden oder noch erworben werden.



    Die Registrierung des TV-Gerätes muss bis spätestens zum 15. Oktober 2013 unter http://www.philips-promotion.de erfolgen. Dabei sind unter anderem Kassenbeleg sowie die Serien- und Modellnummer des erworbenen Gerätes anzugeben. Bestandskunden von Sky sind für die Teilnahme an der Aktion ausgeschlossen. Eine Übersicht, über die an der Aktion beteiligten Händler findet sich hier.



    An der Aktion beteiligte TV-Geräte der Marke Philips:

    7008er/7108er Serie: 42PFL7008K, 42PFL7108K, 47PFL7008K, 47PFL7108K, 55PFL7008K, 55PFL7108K

    8008er/8708er/8908er Serie: 40PFL8008S, 46PFL8008S, 55PFL8008S, 60PFL8708S, 46PDL8908S, 55PDL8908S

    9707er/9607er Serie: 46PFL9707S, 60PFL9607S

    9708er Serie: 65PFL9708S, 84PFL9708S



    Q: DF

    Mit Sky die beste Football-Liga der Welt erleben: Die NFL live und exklusiv auf SPORT1 US HD / Bis zu sieben Partien pro Spieltag live in HD bei Sky / Zusätzlicher Bonuskanal am Sonntagabend


    Das Warten hat ein Ende: Ab Donnerstagnacht fliegt in der stärksten American-Football-Liga der Welt das Lederei wieder. NFL-Fans in Deutschland dürfen sich zudem über mehr deutsche Spieler als jemals zuvor freuen. Alle Drei, Sebastian Vollmer von den New England Patriots, Markus Kuhn von den New York Giants und Liga-Neuling Björn Werner von den Indianapolis Colts, dürfen sich dabei realistische Hoffnung auf das Erreichen der Playoffs machen.


    Eröffnet wird die Saison 2013/14 in der Nacht von Donnerstag auf Freitag traditionell vom Titelverteidiger. SPORT1 US HD berichtet ab 2.30 Uhr live vom Duell zwischen Super-Bowl-Champion Baltimore Ravens und dne Denver Broncos, die in diesem Jahr zum Kreis der Titelfavoriten zählen. Am 1. Spieltag können Football-Fans mit Sky auf SPORT1 US HD insgesamt acht Partien live erleben.


    Seit dem 1. August ist SPORT1 US HD via Satellit mit Sky empfangbar, zum Start des Senders in Deutschland exklusiv in HD. An jedem Spieltag berichtet SPORT1 US HD auf fünf regelmäßigen Sendeplätzen live aus der NFL: In der Nacht auf Freitag, zu zwei An-stoßzeiten am Sonntagabend, in der Nacht auf Montag und in der Nacht auf Dienstag. Sky bietet darüber hinaus die Möglichkeit, auf einem zusätzlichen Bonuskanal zu bei-den Sonntagabendzeiten jeweils ein zweites parallel stattfindendes Einzelspiel live zu sehen. Dieser Service steht exklusiv bei Sky zur Verfügung.


    Nach der Regular Season dürfen sich Football-Fans auf Live-Übertragungen aus den NFL Playoffs sowie des am 2. Februar in New York stattfindende Super Bowls freuen. Darüber hinaus wird SPORT1 US HD auch am 26. Januar auch den Pro Bowl aus Hawaii live übertragen.


    Die Live-Übertragungen auf SPORT1 US HD sind mit deutschem und/oder englischem Original-Kommentar verfügbar. Die deutschen Kommentatoren sind Florian Berrenberg, Günter Zapf und Jan Stecker.


    Der 1. Spieltag live bei Sky auf SPORT1 US HD:


    Donnerstagnacht, 2.30 Uhr: Denver Broncos - Baltimore Ravens


    Sonntag, 19.00 Uhr: News Orleans Saints - Atlanta Falcons optional: Buffalo Bills - New England Patriots


    Sonntag, 22.20 Uhr: San Francisco 49ers - Green Bay Packers optional: St. Louis Rams - Arizona Cardinals


    Sonntagnacht, 2.25 Uhr: Dallas Cowboys - New York Giants


    Montagnacht, 1.05 Uhr: Washington Redskins - Philadelphia Eagles Montagnacht, 4.20 Uhr: San Diego Chargers - Houston Texans


    Über Sky Deutschland:
    Die Sky Deutschland AG ist mit rund 3,5 Millionen Kunden das führende Abo-TV-Unternehmen in Deutschland und Österreich. Sky bietet Live-Sport, aktuelle Filme, preisgekrönte Serien, Kindersendungen und Dokumentationen. Sky Abonnenten können bis zu 70 Sender in einzigartiger HD-Qualität inklusive eines 3D-Senders sehen. Dank der Innovationen Sky Go und Sky Anytime ist das Programm auch unterwegs sowie auf Abruf zu empfangen.


    Quelle: Sky

    Die Deutsche Telekom will in Kürze die Datenraten für den LTE-Download erhöhen. LTE-Basisstationen, die im 1.800-MHz-Band funken, sollen Daten dann mit bis zu 150 MBit/s an die Endgeräte schicken können. Wie Telekom-Chef René Obermann beim Launch der großen „Telekom Netzoffensive“ in Berlin erklärte, soll diese neue Ausbaustufe unter dem Namen „LTE+“ vermarktet werden. Zu Preisen oder Tarifanpassungen wollte er sich nicht äußern.


    Obermann erklärte aber auf Nachfrage von CHIP Online, dass sich hinter dem Begriff LTE+ lediglich die Unterstützung von Endgeräten der UE Category 4 verbirgt. Das bedeutet im Idealfall 150 statt bislang 100 MBit/s im Downlink und keine Veränderung im Uplink.


    Vodafone ebenfalls mit 150-MBit-LTE
    Vodafone hat nach eigenen Angaben bereits Anfang August LTE-Angebote mit 150 MBit/s gestartet. Allerdings sind die Düsseldorfer gegenüber der Telekom aufgrund ihrer Netzausbau-Strategie im Nachteil: Um 150 MBit/s zu erreichen, muss der Netzbetreiber LTE über ein 20 MHz breites Spektrum anbieten. Vodafone verwendet aber für die LTE-Versorgung nahezu flächendeckend nur den 800-MHz-Bereich und kann daher nur 10 MHz Bandbreite nutzen.


    Die Telekom dagegen setzt in Großstädten auf LTE 1.800 und hat dort mit 20 MHz die doppelte Bandbreite zur Verfügung. Die Folge: Vodafone kann die schnellere LTE-Variante nur in wenigen Hotspots anbieten, die mit LTE 2.600 arbeiten. Die Telekom hat dagegen angekündigt, dass das LTE+-Angebot flächendeckend sofort nach dem Startschuss für alle Kunden nutzbar sein wird, die LTE im 1.800-MHz-Band nutzen.


    Voraussetzung ist allerdings, dass die Nutzer ein Endgerät der LTE-Kategorie 4 besitzen. Neben ein paar Datensticks erfüllt bislang nur das Huawei-Smartphone Ascend P2 diese Vorgabe. Telekom-Chef Obermann zeigte der Presse in Berlin kurz ein Samsung-Smartphone mit LTE Cat 4, das bald in Deutschland auf den Markt kommen soll. Nach Aussage mehrerer Telekom-Mitarbeiter soll es sich dabei um das Galaxy S4 Advanced handeln. Zudem soll das Galaxy Note 3, das Samsung heute im Rahmen der IFA präsentieren wird, ebenfalls LTE Cat 4 unterstützen.


    Quelle: chip

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    Das Xperia Z1 ist das neue Super-Handy von Sony: Es trumpft mit einer 20,7-Megapixel-Kamera auf. Der Konzern zeigte das Android mit 5-Zoll-Disoplay im Vorfeld der IFA – neben zahlreichen weiteren neuen Geräten.
    Der japanische Elektronikkonzern Sony hat im Vorfeld der IFA Aufsteckkameras für Smartphones vorgestellt, mit denen sich die Handys in vollwertige Fotoapparate verwandeln sollen. Auf die Kamerafunktion setzt Sony auch bei seinem neuen Smartphone: Das Xperia Z1 wartet mit einer Auflösung von 20,7 Megapixeln auf. Damit will Sony den Konkurrenten im Mobilfunkmarkt auf den Fersen bleiben. Das Gerät misst 144 x 74 x 8,5 Millimeter und wiegt 169 Gramm. Es ist staubgeschützt und hält 1,5 Meter Wassertiefe aus. Das FullHD-Display ist fünf Zoll groß (1920 x 1080 Pixel). Das Xperia Z1 soll 649 Euro kosten.


    „Sony wird souverän als Vorreiter führen“, versprach Konzernchef Kazuo Hirai auf der Elektronikmesse IFA in Berlin. Das neue Smartphone Xperia Z1 habe ein Aluminium-Gehäuse und sei komplett wasserfest, sagte er. Damit die geschossenen Fotos und Videos sich einfach vorzeigen lassen, gibt es Synchronisationsfunktionen für einen Online-Speicherdienst von Sony und das Netzwerk Facebook. So können Nutzer Videos in Echtzeit vom Handy auf ihr Facebook-Profil übertragen. Das Smartphone soll noch in diesem Monat auf den Markt kommen, einen Preis nannte Hirai nicht.




    Kameraaufsätze für Smartphones
    Die ebenfalls vorgestellten Kamerazusätze lassen sich auf Smartphones aufstecken. Von außen ähneln sie einem kleinen Objektiv. Innen steckt eine vollwertige Kamera, die ihre Vorzüge erst in Verbindung mit einem Smartphone zeigt.
    Sobald etwa über die Nahfunk-Technologie NFC eine Verbindung der Geräte aufgebaut ist, verleiht das Objektiv dem Smartphone volle Kamerafunktionalität. Das Innenleben basiert auf der Ausstattung der Kompaktkamera DSC-RX 100 II von Sony. Das Smartphone dient dabei als Menüdisplay. Neben den hauseigenen Geräten funktionieren die Objektive auch mit dem iPhone von Apple und Android-Handys.
    Den Kameraaufsatz, genannt SmartShot, bringt Sony in zwei Varianten heraus. Die DSC-QX100 soll rund 450 Euro kosten, das Einsteigergerät DSC-QX10 rund 200 Euro.


    Die Geräte können sich nicht nur über NFC drahtlos mit dem Smartphone verbinden, sondern auch über WLAN kommunizieren. Voraussetzung ist auf Android-Smartphones die Software-Version ab 2.3, auf iPhones funktioniert das Zusammenspiel ab der iOS-Version 4.3.




    Q: Focus

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    Samsung ist jetzt Uhrenmacher. Auf der Ifa in Berlin hat der Konzern die Smartwatch Galaxy Gear vorgestellt, eine Art Super-Chronografen, mit Farbbildschirm, Kamera und Apps. Allerdings ist die Uhr bei der Wahl der Partner äußerst selektiv.


    Die Überraschung war nicht überwältigend, als Samsung am Mittwochabend im Berliner Tempodrom seine Smartwatch Galaxy Gear vorstellte. Schon seit Jahresbeginn kursierten Gerüchte über die Computeruhr der Koreaner. Viele davon haben sich als Enten erwiesen, eine jedoch war richtig: Samsung wollte die neue Uhr unbedingt auf der Ifa in Berlin vorstellen. Und sei es nur, um dem Konkurrenten Apple und dessen angeblicher iWatch zuvorzukommen.


    Dabei hat sich das Unternehmen bei seiner Veranstaltung in Berlin viel Mühe gegeben, ein anderes Produkt in den Vordergrund zu stellen, das Stift-Smartphone Galaxy Note 3. Mit seinem 5,7-Zoll-Bildschirm ist es halb Handy, halb Tablet, lässt sich mit den Fingern auf dem Touchscreen oder mit dem mitgelieferten Stift bedienen. Und es zeigt, dass Samsung lernfähig ist: Die Rückseite ist kein blankes Plastik mehr. Stattdessen wurde der Deckel mit einem Lederimitat überzogen, das besser aussieht und sich besser anfühlt als Plastik.


    Doch der Star des Abends war die Computeruhr Galaxy Gear. Anders als es sich mancher vorstellen mag, handelt es sich um kein eigenständig agierendes Gerät. Nur im Zusammenspiel mit einem Smartphone oder Tablet kann die Gear ihre Fähigkeiten ausspielen. Deshalb bezeichnet Samsung die Smartwatch als Companion Device, also als Begleitgerät. Insofern erinnert die Funktionsweise an die italienische I'm Watch, die nur im Zusammenspiel mit einem Smartphone smart ist.


    Viele Apps, wenig Speicher


    Im Gegensatz zur I'm Watch bietet die Galaxy Gear allerdings einiges mehr an Eigenintelligenz. So ist in das Armband eine Kamera eingebaut, mit dem man Fotos und Videos machen kann. Viel darf man davon aber nicht erwarten, die Auflösung beträgt magere 1,9 Megapixel, Videoaufzeichnungen sind auf zehn Sekunden begrenzt. Immerhin, das spart Speicher, von dem die Uhr nicht viel hat. Neben 512 MB Arbeitsspeicher stecken 4 GB nicht erweiterbarer Massenspeicher in der Uhr. Einen Teil davon wird man mit Apps füllen. Zum Start sind etwas mehr als 70 Apps verfügbar, die für die Uhr angepasst worden sind. Darunter populäre Anwendungen wie Tripit und Runtastic.


    Im Zusammenspiel mit einem Samsung-Smartphone kann die Galaxy Gear auf ihrem Display anzeigen, wer gerade anruft oder dass gerade eine neue E-Mail oder SMS angekommen ist. Viel mehr tut sie in solchen Fällen aber nicht, denn tippt man eine solche Nachrichtenmeldung auf der Uhr an, wird die Nachricht auf dem Handy geöffnet. Zugegeben: Auf dem 1,6-Zoll kleinen Display würde es auch keinen Spaß machen, E-Mails zu lesen. In derselben Manier dient der Musikplayer auf der Uhr dazu, Musik auf dem Handy abzuspielen. Videos und Fotos hingegen kann man sich auf der Uhr selbst anschauen.


    Uhren-Design per App


    Die Bedienung der Galaxy Gear ist schnell gelernt: Ein Druck auf den Einschaltknopf lässt eine Zeitanzeige aufleuchten, die man per Konfigurations-App auf verschiedene Designs umschalten kann. Einfach auf die Uhr schauen geht also auch bei Samsungs Smartwatch nicht, jede Zeitabfrage muss per Knopfdruck eingeleitet werden. Ist das erledigt, wischt man sich nach links und rechts auf den Touchscreen durch die Menüs der Uhr. Einmal aufs Display tippen wählt eine App oder Funktion aus, ein Wisch nach unten lässt eine Menüebene oder einen Funktionsschritt zurückgehen.


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    Das größenverstellbare Kunststoffarmband fühlt sich am Arm angenehm an. Wir konnten allerdings noch nicht testen, ob und wie sich das Tragegefühl ändert, wenn man die Uhr mehrere Stunden am Stück trägt. Erfreulich ist jedenfalls, dass die Galaxy Gear vergleichsweise dünn wirkt, nicht sonderlich aufträgt.


    Wer die Uhr will, braucht ein neues Handy


    Was jetzt noch fehlt, ist das Datum der Veröffentlichung. Offenbar hat man sich bei Samsung sehr beeilt, um den Ifa-Termin zu halten und wenigstens Vorserienmodelle zeigen zu können. Auch mit genauen technischen Daten hat sich der Konzern noch zurückgehalten, verriet nicht viel mehr, als dass ein 800-MHz-Prozessor als Antrieb dient.


    Aber auch wenn sie verfügbar ist, bleibt die Galaxy Gear vorerst ein Nischenprodukt für Early Adopter, denn sie lässt sich nicht mit jedem Smartphone koppeln, nicht einmal, wenn es ein Samsung ist. Vorerst können nur die Ifa-Neuvorstellungen Galaxy Note 3 und Galaxy Note 10.1 Kontakt zu Samsungs Smartwatch aufnehmen. Etwas später soll die Software dann auch für weitere Galaxy-Geräte angepasst werden. Einen konkreten Zeitplan dafür blieb Samsung aber noch schuldig.


    Q: SpiegelOnline

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    Der Hersteller Sony präsentiert auf der IFA die dritte Generation seiner OLED-Videobrille. Die HMZ-T3 soll noch bessere Bildqualität und einen größeren Tragekomfort als das Vorgängermodell bieten.


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    Sonys Videobrille HMZ-T3 wird auf der IFA vorgestellt.




    Auf der IFA 2013 wird Sony ein umfangreiches Produktportfolio präsentieren. Unter den Neuheiten, die auf der Besuchermesse zu bestaunen sind, wird dabei auch die dritte Generation der Videobrille HMZ sein. Die Brille ersetzt dabei sowohl Fernseher als auch Beamer und liefert eine Videoleinwand direkt vor die Augen des Zuschauers. Dabei sorgen zwei OLED-Bildschirme in der Brille für die Illusion einer riesigen Bilddiagonale von 750 Zoll bei einer virtuellen Entfernung von 20 Metern.

    Die Wiedergabe erfolgt über die HMZ-T3 in 720p. Das Seherlebnis wurde laut Sony im Vergleich zum Vorjahresmodell jedoch noch einmal verbessert. Das Zuspielen von Videosignalen soll bei der neuesten Version der Brille auf Wunsch auch drahtlos möglich sein. Neben der Wiedergabe von Filmen und TV-Inhalten lässt sich die Brille auch mit Smartphone oder Tablet verbinden. Der Kopfhörer der Brille soll zudem virtuellen 7.1-Surround-Sound unterstützen.



    Auch den Tragekomfort möchte Sony mit der dritten Generation seiner Videobrille verbessern. So lässt sich das Trageband laut Hersteller nun noch besser an den Hinterkopf anpassen. Ein großes, gepolstertes Kopfpad soll zudem für druckfreies Tragen sorgen.

    Zu bestaunen gibt es die OLED-Brille HMZ-T3 von Sony am IFA-Stand des Herstellers in Halle 4.2 gemeinsam mit zahlreichen weiteren Produktneuheiten.



    Q: DF

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    Auf der IFA 2013 wird auch der chinesische Hersteller Haier seinen ersten OLED-Fernseher vorstellen. Das Geräte mit einer Bildschirmdiagonale von 55 Zoll punktet dabei auch mit einem integrierten Standfuß.


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    Der erste OLED-TV von Haier verfügt über einen integrierten Standfuß.



    Der chinesische Hersteller Haier wird auf der IFA 2013 seinen ersten OLED-Fernseher vorstellen. Wie das Unternehmen ankündigte, wird es sich bei dem Gerät um den ersten TV mit OLED-Display handeln, der über einen komplett integrierten Standfuß verfügt. Das Display geht dabei ohne sichtbaren Übergang direkt in den Standfuß über.

    Der erste OLED-TV von Haier wird wie die bereits verfügbaren Geräte von Samsung und LG eine Bildschirmdiagonale von 55 Zoll (127 cm) haben. Dank der OLED-Technologie, bei welcher die einzelnen Bildpunkte aus selbstleuchtenden organischen Leuchtdioden bestehen, ist eine separate Hintergundbeleuchtung des Displays nicht mehr nötig. Dadurch fällt auch das Display an sich wesentlich schmaler aus, als bei LCD- oder Plasma-TVs. Das Ergebnis ist im Falle des Haier-Modells eine Rahmentiefe von nur 4 mm.



    Auf der IFA 2013 wird Haier neben seinem OLED-Fernseher auch weitere Produkte präsentieren. Einen Schwerpunkt bilden dabei auch Fernseher mit der Fähigkeit zu Multiview-3D. Auf diesen werden dank der stereoskopischen Ausstrahlung an Stelle eines dreidimensionalen Bildes wahlweise auch zwei verschiedene zweidimensionale Bilder dargestellt. Seinen Messestand hat das Unternehmen in Halle 3.2 an Standplatz 201.



    Q: DF

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    Der südkoreanische Elektronik-Konzern LG geht nun auch unter die Receiver-Hersteller. Auf der IFA präsentiert LG nun seine erste eigene Set-Top-Box mit DVB-S2-Tuner, die vor allem mit einer einfachen Bedienung punkten soll.


    Pünktlich zum Start der diesjährigen IFA hat der südkoreanische Elektronik-Konzern LG sein Line-Up für A/V-Produkte vorgestellt und dabei offenbart, dass LG künftig auch auf dem Markt für Set-Top-Boxen mitmischen will. Denn wie die Südkoreaner am Mittwoch bekannt gaben, wird LG auf der Fachmesse in Berlin auch seine erste Set-Top-Box präsentieren.

    Das Modell trägt den Namen TN530V und ist für den digitalen Fernsehempfang mit einem DVB-S2-Tuner ausgestattet. Punkten soll das neue Gerät beim Kunden vor allem durch eine einfache Bedienung und Installation, wie LG verspricht. So soll die Sendersortierung vollkommen intuitiv erfolgen und bei Bedarf auch am PC vorgenommen sowie über eine automatisierte Kanalimport- und -export-Funktion auf die Set-Top-Box übertragen werden können.


    Auch Schnelligkeit soll laut LG beim TN530V-Modell ein wichtiges Kriterium sein. Ob Starten, Umschalten oder Senderauswahl über Favoritenliste oder Suchfunktion - all diese Aktionen sollen laut Hersteller ohne zeitliche Verzögerungen durchgeführt werden können. Eine elektronische Programmzeitschrift ist ebenfalls an Bord. Dabei setzt LG auf die Gracenote eyeQ EPG-Funktion.

    Über Anschlussmöglichkeiten sowie weitere Zusatzfunktionen teilte der Konzern vorab keine näheren Details mit. Dafür wird das Gerät mit einer HD-Plus-Karte ausgeliefert, über die Nutzer auf das Angebot der SES-Tochter HD Plus zugreifen können. Die Set-TopBox soll aber im vierten Quartal 2013 auf den Markt kommen. Einen Preis nannte der Hersteller bisher noch nicht.

    Neben der ersten Set-Top-Box hat LG zudem auch ein neues TV-Soundsystem im Messegepäck dabei. Das Sound Plate soll dabei mit seiner kompakten Größe (35 mm hoch) und einem eleganten Design punkten. Das Soundsystem lässt sich dabei unter handeslüblichen TV-Geräten mit 81 cm bis 140 cm Bildschirmdiagonale positionieren und soll mit einem satten Klangbild überzeugen, dass in verschiedene Richtungen abstrahlt. Der neue LAP340 ist mit einem 4.1-Kanal-Soundsystem mit zwei eingebauten Tieftönern ausgestattet, die Tonausgabe wird von einem Neodym-Magneten erzeugt. Via Bluetooth lässt sich der LAP 340 zudem mit anderen Geräten wie Smartphones verbinden.

    Darüber hinaus hat LG die neueste Version seiner CM3430er-Serie dabei. Die Modelle CM3430GDAB, CM3430BDAB und CM3430WDAB der Mini-Stere-Anlagen bieten neben CD, UKW-Radio, USB, Bluetooth, AirPlay, Stereoeingang, Kopfhörerausgang und integriertem Dual-Subwoofer nun auch eine neue Digitalradiofunktion.

    Auf der IFA, die am morgigen Donnerstag (5. September) ihre Tore in Berlin öffnet, wird LG neben diesen Neuheiten einen Gesamtüberblick zum aktuellen A/V-Produkt-Line-Up bieten. Die Südkoreaner präsentieren ihre neuen Geräte in der Iga in Halle 11.2.


    Q: DF

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    Technisat wird zur IFA mit einem breiten Produktportfiolio anreisen und dabei unter anderem seine neuesten TV-Geräte in den Mittelpunkt der Präsentation stellen. Die Serie TechniPlus Isio gehört mit umfangreichen Empfangsmöglichkeiten und intelligenter Vernetzung von TV und Internet dabei zu den Highlights.


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    Der TechniPlus Isio ist in verschiedenen Bildschirmgrößen erhältlich.




    Zur IFA 2013 reist der Gerätehersteller Technisat mit einem umfangreichen Produktportfolio an. Unter den Produkten, die vom 6. bis zum 11. September auf der Messe in Berlin vorgestellt werden, sind unter anderem drei aktuelle TV-Gerätelinien, die sogenannten Isio-NetSeher. Besucher dürfen dabei den TechniLine 40 ISIO Exklusiv, die TechniSmart-TVs in den Größen 42 und 47 Zoll, sowie die TechniPlus Isio-Serie live erleben.

    Die Geräte der Serie TechniPlus Isio sind in vier Größen erhältlich. Neben den Varianten in 42, 47 und 55 Zoll, ist seit kurzem auch das Einstiegsgerät mit einer Bildschrimdiagonale von 32 Zoll verfügbar. Die Fernseher verfügen über Doppel-Tuner für die Empfangswege Satellit, Kabel und DVB-T und bieten zudem Zugriff auf zahlreiche Online-Inhalte wie Mediatheken und Video-on-Demand-Portale. Durch die flexible Tuner-Ausstattung ist es unter anderem möglich, ein Programm auf eine externe Festplatte aufzuzeichnen, während gleichzeitig ein anderes angeschaut werden kann.


    Erst Ende August hatten die TechniPlus-Isio-Geräte mit Bildschirmdiagonalen von 42, 47 und 55 Zoll ein umfangreiches Software-Update erhalten, mit dem auch die Wiedergabe von 3D-Bildinhalten im Polfilterverfahren möglich ist. Auch im weiteren Betrieb möchte Technisat seine Geräte regelmäßig mit Updates versorgen, die auch einer Erweiterung des Funktionsumfangs dienen.

    Eine Besonderheit der Technisat-Geräte ist der digitale TV-Guide Watchmi, der unter anderem die Zusammenstellung personalisierter TV-Kanäle aus den verfügbaren Inhalten ermöglicht. Zudem bietet der Hersteller eine wachsende Zahl an sogenannten Watchmi-Themenkanälen zum Abruf aus dem Internet. Diese können dabei wie auch die normalen TV-Sender direkt aus der Programmliste aufgerufen werden, wodurch die Grenzen zwischen den klassischen Empfangswegen und dem Internet mehr und mehr verschwimmen.

    Ebenfalls auf der IFA vorstellen möchte Technisat seine wachsende Familie an Digitalradios für den Empfang von Programmen im DAB-Plus-Übertragungsstandard. Neben dem DigitRadio mobil werden auch DigitRadio 100, DigitRadio GO, DigitRadio 50, DigitRadio 210, DigitRadio 400 und DigitRadio 450 auf der Messe präsentiert.

    Der Hersteller hat seinen Messestand auf der IFA in Halle 2.2 am Standplatz 102.



    Q: DF

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    Kabel Deutschland baut das Verbreitungsgebiet seines Video-on-Demand-Angebots weiter aus. Bis Mitte 2014 soll Select Video in weiteren deutschen Städten verfügbar werden, darunter Leipzig und Mainz.


    Erst Ende letzten Jahres hatte Kabel Deutschland sein Video-on-Demand-Angebot in drei weitere Städte gebracht, nun plant der Kabelnetzbetreiber offenbar den nächsten Ausbauschritt. Denn wie der Konzern aus Unterföhring am Mittwoch bekannt gab, soll das Verbreitungsgebiet von Select Video bis zum Sommer 2014 weiter vergrößert werden. Wie viele Städte dieser neue Ausbauplan insgesamt beinhaltet, nannte der Kabel-Konzern allerdings nicht. Leipzig uns Mainz sollen allerdings darunter sein.


    Welche Städte künftig mit dem Video-on-Demand-Angebot beliefert werden, wolle man rechtzeitig vor dem jeweiligen Start-Termin bekannt geben. Weitere Namen sollen noch in diesem Jahr bekannt gegeben werden. Aktuell ist der Select-Video-Dienst in zehn deutschen Städte verfügbar.

    Mit dem VoD-Service von Kabel Deutschland können Kinofilme und TV-Inhalte direkt auf dem Fernseher abgerufen werden. Der Kabelreceiver des Anbieters muss dazu lediglich mit dem Internet verbunden werden. Derzeit stehen laut KDG etwa 2700 Blockbuster zur Verfügung, ergänzt durch aktuelle TV-Inhalte. Auch ein Erotik-Abo kann bei Kabel Deutschland gebucht werden.



    Q: DF

    Mit ProSieben Maxx ist am Dienstagabend der neue Free-TV-Sender von ProSiebenSat.1 gestartet - wenn auch mit einer Panne beim großen Auftakt. Nun lieferte der Sender nach, was im TV nicht zu sehen war.




    Mit einem großen Knall wollte ProSiebenSat.1 am Dienstagabend den Start seines jüngsten Free-TV-Spross ProSieben Maxx einläuten, doch am Ende war die Zündschnur offenbar zu kurz. Drei Minuten vorm großen Auftakt wurde auf allen sechs Sendern der Mediengruppe das Programm von ProSieben Maxx gezeigt, ehe mit dem Schlag auf den roten Button die Free-TV-Premiere von "Captain America" und damit der neue TV-Sender offiziell starten sollte. Doch der Button war im Fernsehen gar nicht zu sehen. Wenige Sekunden bevor der auf einem Bildschirm angezeigte Countdown bei Null angekommen wäre, startete der Spielfilm einfach vorzeitig und verschluckte das Finale der groß angelegten Eröffnungs-Zeremonie.

    Nun lieferte der Sender aber nach, was im TV am Dienstagabend nicht zu sehen war. In einer Pressemitteilung verschickte ProSiebenSat.1 am Mittwochmorgen nun das Bild, wie unter anderem Wolfgang Link (ProSieben-Chef), Jan Stecker (Kabel-Eins-Moderator), René Carl (Senderchef ProSieben MAXX), Funda Vanroy (Moderatorin), Jürgen Hörner (Vorsitzender Geschäftsführung ProSiebenSat.1) und Captain America den Startschuss für den neuen TV-Sender geben. Eigentlich sollte der maskierte Marvel-Held, der zuvor in einem Video-Clip mit Stecker durch Berlin gerast ist, um noch rechtzeitig zu seiner Premiere zu kommen, gemeinsam mit Funda Vanroy den Eröffnungsknall live auslösen, doch der bleib im TV ja bekanntlich aus.



    Auch wenn der neue Free-TV-Sender mit einer technischen Panne geboren wurde, für ProSiebenSat.1 dürfte sich das groß angelegte Start-Konzept lohnen. Um ein möglichst breites Publikum vom Stand heraus zu erreichen und eben auf den Start des neues Senders aufmerksam zu machen, wurden die ersten drei Sendeminuten auf Sat.1, ProSieben, Kabel Eins, Sixx, Sat.1 Gold und eben ProSieben Maxx gezeigt - und damit auch der missglückte Countdown, der nun durch munteres Teilen in sozialen Netzwerken sowie auf Youtube für weitere Werbung sorgt.



    Q: DF

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    Die Smart-TV-Serien 6008, 7008 und 8008 der Marke Philips wurden mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Philips-TVs sind die einzigen Fernseher die bisher überhaupt mit dem Umweltzeichen geehrt wurden.


    Fernsehgeräte der Marke Philips sind bisher die einzigen Produkte ihrer Kategorie, die jemals mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ausgezeichnet wurden - wenig verwunderlich in einer Produktklasse, die allgemein nicht unbedingt zu den umweltschonendsten zählt. Die ersten TVs überhaupt, die dieses Siegel tragen dürfen, sind der 55PFL6606 und der 46PFL6606 aus dem Jahr 2011. Nun können sich jedoch weitere Modelle der von TP Vision hergestellten Marke Philips über den Blauen Engel freuen.



    Wie der Hersteller am Dienstag mitteilte, wurden auch die aktuellen Philips Smart TV-Serien 6008, 7008 und 8008 mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Dies bedeutet, dass die Geräte den Kriterien eines umfangreichen Prüfkatalogs entsprachen, der unter anderem Energieverbrauch, Schadstoffe, Langlebigkeit und Recyclingeigenschaften bewertet. Traditionel wird das Umweltsigel nur an die Geräte vergeben, die in ihrer Produktgruppe zu den umweltfreundlichsten gehören.

    Markus Brendel, Director Marketing Philips TVs bei TP Vision DACH, machte klar, dass Umweltverträglichkeit auch weiterhin ein wichtiger Faktor für TP Vision bei der Entwicklung neuer Produkte sein soll. "Dabei gehen wir mit unseren Zielsetzungen nicht nur weit über die Minimierung des Stromverbrauchs
    hinaus, sondern streben beispielsweise auch die weitere Verringerung
    von Schadstoffen in den Geräten an", so der Marketing-Chef des Unternehmens.



    Q: DF

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    Am 10. September soll es soweit sein. Apple lädt zu einer großen Präsentation, in deren Rahmen höchstwahrscheinlich die neuen Modelle des iPhone vorgestellt werden sollen. Als gesichert gilt auch eine Präsentation des neuen Betriebssystems iOS 7.


    Auf diese Ankündigung haben viele Technikfans gewartet: Das kalifornische Unternehmen Apple wird am kommenden Dienstag (10. September) seine neuesten iPhones vorstellen. Diese Informationen gehen aus Einladungen hervor, die Apple am Dienstag an die Presse verschickt hat. Eine entsprechende Präsentation wird demnach um 19.00 Uhr MEZ am Firmensitz in Cupertino starten.


    Als so gut wie sicher gilt dabei, dass Apple im Rahmen der Präsentation das neue Smartphone-Betriebssystem iOS 7 vorstellt. Wie bereits seit Monaten in Branchenkreisen gemutmaßt wird, sollen jedoch auch mehrere iPhone-Modelle vorgestellt werden. Neben dem offiziellen Nachfolger des iPhone 5 soll darunter auch ein neues Billig-iPhone sein, dass mit Plastikhüllen in mehreren Farben ein neues Marktsegment für Apple erschließen soll.

    Ob es im Rahmen der Präsentation noch weitere Ankündigungen geben wird, ist bislang nicht bekannt. Als unwahrscheinlich gilt, dass Apple eine Ankündigung in Richtung des ominösen iTVs machen wird, über den Branchenkenner und vor allem Finanzanalysten nun bereits seit Jahren spekulieren.



    Q: DF

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    Sollte man Microsoft und Sony zur eingeschlagenen Strategie beglückwünschen oder leitet die "Next-Gen" den Anfang vom Ende der Konsolenära ein? Sagen Sie uns Ihre Meinung!


    Pro: Ich kann Microsoft und Sony zu den neuen Konsolen nur beglückwünschen. Endlich geht es nicht um Megahertz, Gigaflops oder neue Datenträger, sondern einzig und allein um die Spiele und wie zukünftig gespielt wird. Vorbei auch die Zeiten der Stolpersteine für Entwickler: Nie war die Gamesproduktion trotz steigender Kosten komfortabler und planbarer. Ob Spiele nun für den PC, PS4 oder Xbox One entwickelt werden, spielt kaum noch eine Rolle und das Risiko für Publisher, aufs falsche Pferd zu setzen, wird deutlich minimiert. Beide Konsolen profitieren auch vom Indieboom, sodass die kreativen Spielideen nicht zu kurz kommen werden.


    Das Gerede von zu wenig Leistung kann ich nicht verstehen: Wer will schon eine Konsole, die im Betrieb 500 Watt verschlingt, bei der Anschaffung 1000 Euro kostet und die volle Leistung nur selten ausspielt? Die ganze Auflösungs- und Grafikdiskussion halte ich für unnötig, was zählt, ist immer das Gesamtergebnis und das lässt sich nicht in technischen Zahlenspielen ausdrücken.

    Contra: Was haben sich Microsoft und Sony nur dabei gedacht, derart leistungsschwache Konsolen auf den Markt zu bringen? Sieben Jahre nach der echten Technikrevolution mit PS3 und Xbox 360 müssen wir uns jetzt mit Notebookhardware von der Stange zufriedengeben, die bereits am Erscheinungstag gegenüber PCs hoffnungslos veraltet ist. Multiplattformtitel wie "Battlefield 4" und "Watch Dogs" zeigen bereits, dass der PC uneinholbar vorn liegt, wenn es um Grafikpracht geht.

    Und warum mussten sich Entwickler all die Jahre durch die anspruchsvolle Programmierung quälen, wenn die "Next-Gen" plötzlich wieder alles anders macht? Warum nicht einen Cell-Prozessor 2.0? Wo sind die visionären Ansätze, die Sony mit der Playstation 3 verfolgte, deren Ziel die 40-fache Leistungssteigerung im Vergleich zur PS2 war.

    Das einzige, was PS4 und Xbox One bewirken ist, dass Konsolen zukünftig austauschbar sind – der PC wird als lachender Sieger vom Platz gehen. Und warum soll ich bitteschön Indiegames auf einer Nex-Gen-Konsole spielen, wenn ich das sowieso schon auf dem iPad oder Smartphone mache? Das Preisdumping im Vergleich zu vorhergehenden Konsolenstarts ist auch nichts weiter als Marketing, denn Spiele kosten mich weiterhin 60 bis 70 Euro – wenn schon günstiger, dann doch bitte auch die Spielepreise senken!

    Ist Microsofts und Sonys Entscheidung, nahezu baugleiche, PC-ähnliche Konsolen auf den Markt zu bringen, die richtige oder falsche Strategie? Werden PS4 und Xbox One den Konsolenmarkt beleben oder endgültig für Stagnation sorgen? Sagen Sie uns Ihre Meinung!



    Q: DF

    Auf der Kombisatellitenposition Astra/Eutelsat 28,2°/28,5° Ost gab es zum Monatswechsel zahlreiche Änderungen:


    Neue Frequenz für Euronews
    Der paneuropäische Nachrichtensender „Euronews“ startete auf einer neuen Frequenz in Parallelausstrahlung. Neben der bekannten Frequenz 11.344 V (SR 27500, FEC 2/3), ist der Nachrichtensender nun auch über die Frequenz 12.643 H (SR 27500, FEC 2/3) zu empfangen. Dieser wird nach einem Transpondersuchlauf unter der Kennung „54224“ eingelesen.


    Summer Hits TV umbenannt in Greatest Hits
    Der im Juni 2013 umbenannte Musiksender „Summer Hits TV“ wurde wieder in seinen ursprünglichen Namen „Greatest Hits TV“ zurückbenannt. Gesendet wird unverschlüsselt auf der Frequenz 11.222 H (SR 27500, FEC 2/3).


    Vintage TV stellt Parallelverbreitung ein – Neue Frequenz
    Der britische Musik- und Popkultursender „Vintage TV“ startete Mitte August auf der neuen Frequenz 11.261 H (SR 27500, FEC 2/3). Die parallele Verbreitung auf der bisherigen Frequenz 12.643 H (SR 27500, FEC 2/3) wurde nun eingestellt. Das Signal ist unverschlüsselt. Das Programm richtet sich an Zuschauer über 50 Jahre mit Musik und Trends aus den 1940er bis 1980er Jahren. Der Kanal bietet zudem 500 speziell kreierte Musik-Videos sowie Unterhaltungs-Serien.


    Inspiration (Ini.TV) USA stellt Parallelverbreitung ein – Neue Frequenz
    Auch der christliche Sender aus dem Hause INI – Inspiration Network International hat, nachdem dieser über die neue Frequenz 11.307 H (SR 27500, FEC 2/3) startete, die parallele Verbreitung über die bisherige Frequenz 11.260 V (SR 27500, FEC 2/3) eingestellt.


    Frequenzwechsel des bengalischen Senders Channel S
    Der bengalische Sender „Channel S“ wechselte Anfang September von der Frequenz 11.681 V (SR 27500, FEC 2/3) auf die neue Frequenz 12.607 V (SR 27500, FEC 2/3). Das Programm wird nach wie vor unverschlüsselt ausgestrahlt. Den Kanal findet man nach einem Transpondersuchlauf auf der neuen Frequenz unter der Kennung „CHSTV“.


    Akaal Channel neu im Free-TV bei BSkyB
    Der religiöse TV-Sender „Akaal Channel“ startete am 2. September neu im britischen Sky-Paket. Das Programm wird kostenlos und unverschlüsselt via EPG-Kanal 858 über die Frequenz 12.560 H (SR 27500, FEC 2/3) ausgestrahlt.


    Quelle: INFOSAT

    Mit ProSieben Maxx nimmt heute Abend ein neuer Free-TV-Sender von ProSiebenSat.1 Media den Betrieb auf - und das gleich auf sechs Kanälen. Ein entsprechender HD-Ableger ist auch bereits in Vorbereitung. Alle Detail zum neuen Sender.


    Der Countdown läuft. In weniger als zwölf Stunden ist das deutsche Free-TV um einen neuen Sender reicher, denn pünktlich zur Primetime schickt ProSiebenSat.1 ihren neuesten Spross ProSieben Maxx auf Sendung. Für den eigentlichen Start hat sich die Sendergruppe dabei ein besonderes Manöver ausgedacht: Um zum Auftakt ein möglichst breites Publikum zu erreichen, wird der Startschuss gleich auf sechs Sendern fallen. Um 20.12 Uhr entert ProSieben Maxx seine Schwestersender und wird damit auf allen sechs Kanälen von ProSiebenSat.1 für jeweils drei Minuten zu sehen sein.


    ProSieben Maxx soll sich als eine Art ProSieben für Erwachsene präsentieren und richtet sich daher an all die Zuschauer, für die das Programm des alteingesessenen Free-TV-Senders mittlerweile zu jung geworden ist. ProSieben Maxx richtet sich daher an die Kernzielgruppe der Männer zwischen 30 und 59 Jahren und will diese über ein Entertainment-Programm aus diversen Spielfilmen und Serien für sich gewinnen.


    Zum Auftakt schickt der Kanal dabei am Dienstagabend (3. September) einen waschechten Superhelden ins Rennen. ProSieben Maxx wird heute Abend um 20.15 Uhr seinen Betrieb mit der Free-TV-Premiere von "Captain America: The First Avenger" aufnehmen. Damit weiht der Hollywood-Streifen auch gleich den Blockbuster-Slot am Dienstagabend ein, an dem auch künftig stets große Spielfilme aus Hollywood laufen sollen. Angekündigt wurden dafür bereits Titel wie "True Grit", "World Trade Center" oder "No Country for Old Men".


    Serien auch im Originalton
    Doch auch im Bereich der Serien will der neue Free-TV-Sender groß aufwarten. Denn ProSieben Maxx hat es sich zur Aufgabe gemacht, verschiedene Produktionen auch im englischen Originalton mit deutschen Untertiteln anzubieten. "Viele unserer Zuschauer, gerade eingefleischte Serienfans, warten seit Jahren darauf. Bislang hat sich kein Sender getraut", erklärte Senderchef René Carl, der diesen Umstand mit seinem Kanal nun ändern will. Dabei stehen mit "Homeland" und "House of Cards" zwei Erfolgs-Serien auf dem Programm, die mittwochs im Originalton ausgestrahlt werden.


    Donnerstags sollen dann die Sitcoms zum Zug kommen. Neben der britischen Serie "Spy" soll auch die Comedy-Produktion "Episodes" gezeigt werden, in der "Friends"-Star Matt Le Blanc zu sehen sein wird. Zudem wird auch der Mystery Montag auf ProSieben Maxx wieder zum Leben erweckt werden. Auf ProSieben hätte die Sendestrecke wegen der Sitcom-Welle zurück stecken müssen, so Carl. Auf ProSieben Maxx passe diese Programmfarbe mit Mystery-Formaten allerdings perfekt.


    Auch Eigenproduktionen sollen einen festen Programmplatz bei ProSieben Maxx finden. So werden unter anderem die beiden "Galileo"-Ableger "Galileo 360" und "Galileo Genial" zu sehen sein. Aber auch zahlreiche Doku-Formate sollen das Programm bereichern. Dafür hat sich der Sender unter anderem zahlreiche Sendungen von BBC Earth gesichert.


    Während sich das Abendprogramm voll an die Kernzielgruppe richtet, sollen in der Daytime eher die jüngsten Zuschauer angesprochen werden. Über die Kooperation mit dem ehemals als eigenständigen Sender geplanten Kanal Yep! strahlt ProSieben Maxx tagsüber Animes und Zeichentrickfilme aus. Zu diesen gehören unter anderem die neuen Staffeln von "Pokémon" oder "One Piece".


    Empfang über Satellit, IPTV und Kabel
    Bereits zum Start ist ProSieben Maxx auf zahlreichen Plattformen vertreten. Satellitenzuschauer empfangen den Free-TV-Kanal über Astra 19,2 Grad Ost auf der Frequenz 12 545 MHz horizontal (DVB-S, Symbolrate SR 22 000, Fehlerkorrektur 5/6). Ein Programm-Trailer weist bereits seit zwei Wochen auf den bevorstehenden Sendestart hin.


    Auch zahlreiche Kabel-Kunden können die Free-TV-Premiere von "Captain America" heute Abend live mitverfolgen. Neben Kabel Deutschland wird der Kanal auch bei den Anbietern Tele Columbus, Primacom, NetCologne und Unitymedia Kabel BW eingespeist. Letzterer nimmt ProSieben Maxx auch analog in sein Portolio auf und ersetzt damit einige der dritten Programme der ARD, die vom Netzbetreiber abgeschaltet werden. Im Bereich IPTV soll der Sender auch bei Telekoms Entertain starten.


    Im Raum München kommt der Sender zudem über DVB-T. Der neue Free-TV-Spross von ProSiebenSat.1 wird sein Programm dabei auf dem Kanal K34 verbreiten und nutzt somit eine Position, die bis Ende Juli noch vom Konkurrenten RTL besetzt wurde.


    HD-Ableger in den Startlöchern
    Zum Start wird ProSieben Maxx zwar erst einmal nur in Standard Qualität senden, doch für all diejenigen, die lieber in hochauflösender Bildqualität fernsehen, wird in Unterföhring auch schon der Start eines HD-Ablegers vorbereitet. Im vierten Quartal soll auch dieser seinen Betrieb aufnehmen - allerdings zunächst nur exklusiv bei Unitymedia Kabel BW. Wie lang dieser Exklusiv-Vertrag greift und wann damit abzusehen wäre, wann ProSieben Maxx HD auch bei anderen Anbietern verfügbar wird, ist bisher nicht bekannt.


    Quelle: Digitalfernsehen

    Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia bringt seine TV- und Unterhaltungsplattform Horizon zu den Kunden in NRW und Hessen. Diese können den Horizon HD Recorder und den Horizon HD Receiver ab dem morgigen Mittwoch (4. September) erwerben.


    Ab Mittwoch (4. September) steht die neue Set-Top-Box Horizon für Kunden des Kabelnetzbetreibers Unitymedia in Nordrhein-Westfalen und Hessen zur Verfügung. Laut Unitymedia handelt es sich bei Horizon um eine moderne Unterhaltungsplattform, die klassisches Fernsehen, Video-on-Demand- und TV-Archive sowie Web-Inhalte verbindet. Somit sollen in Zukunft alle Dienste des Netzbetreibers über eine Plattform laufen.


    "Fernsehen und Internet wachsen zusammen. Als Telekommunikations- und Medienunternehmen wollen wir diesen konvergenten Markt gestalten", begründet Lutz Schüler, CEO von Unitymedia Kabel BW, die Entscheidung, warum man zukünftig auf die neue Box setzt. "Die schier unendlichen Möglichkeiten des digitalen Fernsehens sind mit Horizon einfach und komfortabel zugänglich", so der Geschäftsführer weiter.


    Neben dem Empfang von linearem Kabelfernsehen in SD und HD sowie dem Abruf von On-Demand-Inhalten aus einer Bibliothek des Netzbetreibers bietet der Horizon HD Recorder auch die Möglichkeit, bis zu vier Sendungen gleichzeitig aufzuzeichnen - dank vier Tunern, die dafür zur Verfügung stehen. Zwei weitere Tuner sind allein für das schnelle Umschalten zwischen den Sendern vorgesehen. Für Aufzeichnungen steht eine Festplatte mit einem Speicherplatz von 500 GB bereit.


    Dem Anspruch nach soll Horizon jedoch mehr sein, als nur ein TV-Receiver und so verfügt das Gerät auch über ein Kabelmodem für Internet und Telefon mit integriertem WLAN-Router für Netzanschluss im ganzen Haus. Eine abgespeckte Version der Box, der Horizon HD Receiver, kommt ohne Aufnahmefunktion und WLAN-Modul daher.


    Voraussetzung für die Nutzung von Horizon ist laut Anbieter ein Kabelanschluss von Unitymedia. Kunden, die über Kabel- und Internetanschluss beim Netzbetreiber verfügen, sollen Horizon TV sogar ohne Zusatzkosten nutzen können. Bis zum 31. Oktober 2013 ist der Horizon HD Recorder für einmalig 299 Euro erhältlich. Danach soll das Gerät 399 Euro kosten. Der abgespeckte Horizon HD Receiver kostet bis Ende Oktober 199 Euro und danach 249 Euro.


    Kunden, die Horizon als Mietgerät nutzen möchten, bekommen den HD Recorder für derzeit 8 Euro monatlich (regulärer Preis: 10 Euro pro Monat). Der HD Receiver kostet zur Miete derzeit 5 Euro im Monat (regulärer Preis: 7 Euro monatlich). Zu den monatlichen Mietgebühren kommt eine einmalige Aktivierungsgebühr von 50 Euro. Die Mindestvertragslaufzeit für Mietgeräte beträgt 24 Monate. Horizon wird zudem in Kombination mit den Triple-Play-Produkten von Unitymedia vermarktet, also jenen Paketen, die TV, Internet und Telefonie vereinen.


    Quelle: Digitalfernsehen


    Unitymedia: Preise und Bundle-Pakete für Horizon


    Über die Konditionen, zu denen Unitymedia die neue TV- und Entertainment-Plattform Horizon anbieten wird, wurde bislang nur spekuliert. Die Markteinführung von Horizon startet am 4. September zunächst in Nordrhein-Westfalen und Hessen, später sollen auch die Kabel-Kunden der Schwestermarke Kabel BW in Baden-Württemberg die Box bestellen können. Am Dienstag hat Unitymedia die finalen Details sowie die Horizon-Preisgestaltung im Rahmen einer Pressekonferenz in Köln bekanntgegeben.


    Horizon als Rekorder oder Receiver
    Demnach wird es Horizon in zwei Varianten geben: Zum einen bietet Unitymedia einen Horizon-Rekorder mit integrierter 500-Gigabyte-Festplatte an. Die Speicherkapazität reicht nach Unternehmensangaben für 110 Stunden Aufnahmen in HD bzw. über 300 Stunden in SD-Qualität. Integriert ist zudem unter anderem ein Dualband WLAN-Router (2,4 und 5 GHz). Alternativ ist ein Horizon-Receiver erhältlich, der ohne Aufnahmefunktion und WLAN-Modul daherkommt.


    In der Einführungsphase ist der Rekorder für eine monatliche Miete von 8 Euro statt regulär 10 Euro nutzbar, der Receiver schlägt mit 5 Euro statt 7 Euro monatlich zu Buche. Wer mit einem Kauf liebäugelt, zahlt für den Horizon-Rekorder bis zum 31. Oktober dieses Jahres einmalig 299 Euro statt regulär 399 Euro. Der Receiver kostet in der Startphase 199 Euro, ab November zahlen Kaufinteressenten 249 Euro für die Box.


    Horizon-Pakete mit 100 und 150 Mbit/s
    Unitymedia hat für Neukunden zudem zwei neue Bundle-Pakete geschnürt, die 3play (Internet, Telefonie und TV) mit Horizon kombinieren. Das Horizon-Einsteigerpaket 3play Plus 100 kommt mit einer bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) schnellen Internet-Flat, Telefon-Flat, Digital-TV (18 HD-Sender) sowie den Horizon-Receiver daher. In den ersten zwölf Monaten berechnet Unitymedia für dieses Horizon-Komplettpaket 33 Euro statt regulär 40 Euro. Surfgeschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s, 27 HD-Sender, eine Festnetz-Flat sowie den Horizon-Rekorder beinhaltet dagegen 3play Premium 150. Ein Jahr lang gibt es das Paket zum Sparpreis von 43 Euro im Monat, danach fällt der reguläre Preis in Höhe von monatlich 50 Euro an. Bestandskunden sollen auf Horizon wechseln können, nach Angaben eines Unternehmenssprechers würde dann beispielsweise ein vorhandener HD-Rekorder gegen die Horizon-Box ausgetauscht werden. Die genauen Konditionen für Bestandskunden werden zum Marktstart bekanntgegeben.
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    Unitymedia setzt große Hoffnungen in die von Samsung gefertigte Horizon-Box. Bild: Unitymedia



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    Die Anschlüsse von Horizon: Unter anderem finden sich vier Gigabit-LAN-Ports und Anschlüsse für zwei Telefone.


    Horizon-Rekorder: Vier Sendungen gleichzeitig aufnehmen





    Quelle: onlinekosten

    Die Deutsche Telekom hat Deutschland zur Baustelle erklärt. Von 2013 bis 2015 sollen 11,8 Milliarden Euro in den Ausbau der Glasfasernetz gesteckt werden – die Telekom lobt sich selbst dafür und bezeichnet dies als "größte Baustelle für Deutschlands Zukunft". Insgesamt sollen bis 2016 rund 24 Millionen Haushalte an das ausgebaute Glasfasernetz angeschlossen werden – was allerdings nicht heißt, dass die Kunden Glasfaser-Haushaltsanschlüssen (FTTH) bekommen, vielmer sollen sie dann dank VDSL-Vectoring mit einer Bandbreite von 100 MBit/s an das Telekom-Glasfasernetz angeklemmt werden. Der Glasfaserausbau der Telekom reicht also nur bis zum Kabelverzweiger (Kvz), den grauen Kästen mit den Outdoor-DSLAMs auf der Straße.


    [Blockierte Grafik: http://www.heise.de/imgs/18/1/0/7/0/5/0/8/TelekomObermannVanDamme_Glasfaserausbau-6c6e2e0006033d88.jpeg]
    Noch-Telekom-CEO René Obermann und Telekom-Deutschland-Chef Jan van Damme präsentierten, was die Telekom als "größte Baustelle für Deutschlands Zukunft" bezeichnet.


    Im Mobilfunkbereich will die Telekom zur IFA "LTEPlus" mit einer Bandbreite von 150 MBit/s und neuen Tarifen anbieten. Telekom-City der Zukunft wird Hamburg, wo man in der Innenstadt ein flächendeckendes WLAN mit einer Bandbreite von 70 MBit, später 150 MBit anbieten wird.


    Wenn man nichts tut, ist der schönste und schnellste Leitungsausbau bald ein Feldweg, verkündete Telekom-Chef René Obermann auf der "Netzoffensive" der Telekom. Mit 25.600 Baustellen im Jahre 2013 sollen 3500 Kilometer Glasfaser zu 80.000 Haushalten verlegt werden, 2014 sollen 6250 Kilometer auf 52.200 Baustellen verbuddelt werden. "Wir werden dafür sorgen, dass Spotify nicht leiert wie ein alter Kasettenrekorder", erklärte Obermann. Nach seinen Angaben nutzen 43 Prozent aller Kunden Streamingdienste wie Spotify. Der Telekom-Chef bedankte sich ausdrücklich bei der Bundesnetzagentur, die im Sinne der Telekom die Marktrealitäten vertrete. Sie hatte gegen den Widerstand der Telekom-Konkurrenten auch die Vectoring-Pläne der Telekom mit Auflagen genehmigt.


    Insgesamt will die Telekom 24 Milliarden Euro für die Gigabit-Gesellschaft investieren. Dazu gehört nach Auskunft von Deutschland-Chef Jan van Damme die WLAN-Ausrüstung von 255 Zügen der Deutschen Bundesbahn (bisher: 70) und der Bau von 214 fliegenden Hotspots für 16 Fluggesellschaften. In Hamburg bekommt die Innenstadt ein WLAN, damit man hotspot-gestärkt vom Fischmarkt bis zur Repperbahn schlendern oder die Alster umrunden kann.


    Quelle: heise